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Neues HLF 20/20 am 18. Oktober 2011 in Dienst gestellt |
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Am 18. Oktober 2011 übergab Oberbürgermeister
Georg Jung das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug
an den Löschbezirk St. Ingbert - Mitte. In seiner
Rede unterstrich der Oberbürgermeister das eigentlich
der Löschbezirk Rohrbach ein neues Fahrzeug erhalten
sollte, sich jedoch bei der Beschaffung herausstellte,
dass ein neues Fahrzeug mit Allradantrieb wie es vom
Löschbezirk Rohrbach gewünscht war, nicht
in das Feuerwehrgerätehaus passte. Aus diesem
Grund entschied man sich, das 10 Jahre alte Löschfahrzeug
aus St. Ingbert in Rohrbach zu stationieren, nachdem
es überholt und angepasst wurde. So konnte der
Oberbürgermeister gleich zwei Fahrzeuge übergeben,
"ein altes Neues" oder ein "neues Altes"
für den Löschbezirk Rohrbach und ein neues
HLF für den Löschbezirk St. Ingbert - Mitte.
Das neue Fahrzeug kostete rund 255.000,-- €,
wobei der Kreis aus Feuerschutzmitteln einen 40%igen
Zuschuss gewährte, der jedoch auf mehrere Jahre
verteilt in Raten an die Stadt ausgezahlt wird. Das
Fahrgestell lieferte die Firma Daimler Benz AG und
der Auftrag für den Aufbau erhielt die Firma
Rosenbauer. Im Anschluss an seine Rede übergab
Oberbürgermeister Georg Jung das Wort an Löschbezirksführer
Wolfram Zintel. Dieser bedankte sich bei der Stadtverwaltung
sowie Stadt- und Ortsrat für die Beschaffung
des Fahrzeuges.
Bei
dem Fahrgestell handelt es sich um einen Mercedes
Benz Atego 1529 AF mit einem zulässigen Gesamtgewicht
von 16 Tonnen und einer Motorleistung von 210 kW.
Ganz besonders freut sich die Wehr darüber, dass
auch dieses Fahrzeug mit einem Allisson 3000 P Automatikgetriebe
ausgestattet ist wie die Drehleiter und der Rüstwagen.
Der Aufbau ist in einer ES Vollaluminiumkonstruktion
ausgeführt und die Gruppenkabine ist für
9 Personen ausgelegt. In dieser sind 4 Atemschutzgeräte
untergebracht sowie Wärmebildkamera und Ex-Ox-Messgerät
in der entsprechenden Ladehalterung. Ein Novum im
Löschbezirk St. Ingbert ist die automatische
Füllstandsregelung, welche den Maschinisten entlastet.
Heckseitig ist ein Lichtmast mit Xenon-Scheinwerfern
angebracht sowie eine Verkehrswarneinrichtung. Neben
dem 2000 l Wassertank sind 125 l Schaumbildner in
einem Zusatztank untergebracht und auf dem Dach ist
eine dreiteilige Schiebeleiter und eine vierteilige
Steckleiter verladen. Als weitere Beladung führte
Löschbezirksführer Wolfram Zintel folgende
Beladung auf: motorbetriebenes Belüftungsgerät,
Absaugvorrichtung für Kraftstoffe, mobiler Rauchverschluss,
Wassersauger, Rettungsschere und Spreizer, 11 kVA
Stromerzeuger und 50 m formfester Textilschlauch.
Die
erste Feuertaufe erhielt das Fahrzeug bei der Überführung
von der Firma Rosenbauer in Luckenwalde, als sich
auf der A 9 im Bereich der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt
Süd ein schwerer Verkehrsunfall ereignete. Ein
direkt vor dem Einsatzfahrzeug fahrender Tanklastzug
fuhr ungebremst in einen Baustellensicherungsanhänger
und die Zugmaschine wurde an der linken Seite völlig
zerstört. Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr
St. Ingbert wurde sofort die Autobahn komplett gesperrt,
der Notruf abgesetzt und die Einsatzstelle abgesichert.
Die auslaufenden Betriebsstoffe wurden abgestreut
und der Brandschutz sichergestellt. Aber auch die
Fahrzeugsegnung ging nicht ohne Einsätze ab.
So musste die Wehr an diesem Abend zu einem gemeldeten
Zimmerbrand und einer Brandmeldung im St. Ingberter
Hallenbad ausrücken.
Der
katholische Pfarrer Arno Vogt, Diakon Geiger und der
evangelische Pfarrer Roland Wagner segneten das Einsatzfahrzeug
und die Mannschaft und wünschten stets gesunde
Rückkehr von allen Einsätzen. Zu den angetretenen
Feuerwehrkameraden aus allen 5 St. Ingberter Löschbezirken
richtete auch Landrat Clemens Lindemann Grußworte.
Oberbürgermeister
Georg Jung übergab den Schlüssel an Wehrführer
Timo Meyer, aus dessen Hand der Löschbezirksführer
Wolfram Zintel den Schlüssel entgegen nehmen
konnte. Traditionell wurde zum Ende des offiziellen
Teils Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet und
die anwesenden Kameraden und Gäste zu einem Umtrunk
und einem kleinen Imbiss eingeladen.
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Benefizveranstaltung "Japan erleben - Japan helfen"
am 4. Juni 2011 |
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Am 04. Juni 2011 fand in der Ingobertushalle eine
Benefizveranstaltung für den Wiederaufbau einer
von Erdbeben und Flutwelle zerstörten Schule
in Sendai statt. Dazu reisten 100 Sportlerinnen und
Sportler der Turnschule Nittaidai aus Japan nach St.
Ingbert und gestalteten einen unvergesslichen Abend.
Die Akteure zeigten ein atemberaubendes Programm aus
Turnkunst, Akrobatik, Kampfkunst, Musik und Tanz.
Im
Anschluss an die Veranstaltung wurden die Sportler
von der Feuerwehr St. Ingbert bekocht. Im Feuerwehrgerätehaus,
das direkt neben der Ingobertushalle liegt, war der
Lehrsaal eingedeckt und das Küchenteam der Feuerwehr
servierte leckeren Grillschinken für die hungrigen
Darsteller.
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ABC-Übung des Abschnitts Süd in St. Ingbert
am 28. Mai 2011 |
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Am 28. Mai probte der Abschnitt Süd des ABC-Zuges
des Saarpfalz-Kreises in St. Ingbert den Ernstfall.
Angenommen wurde das Auslaufen von Salzsäure
bei der Firma Meiser in der Saarbrücker Straße.
Durch den Unfall wurden auch zwei Mitarbeiter verletzt
- so das dramtisch und echt wirkende Szenario.
Neben der Feuerwehr St. Ingbert kommen bei solch einem
Ausmaß auch die Wehren von Blieskastel und dem
Mandelbachtal zum Einsatz, sowie Einheiten des DRK
Rettungsdienstes und dies wurde in St. Ingbert geübt.
Ausgearbeitet hatte die Übung Michael Uhl aus
St. Ingbert. Nachdem die verletzten Personen gerettet
waren, wurde unter Chemikalienvollschutzanzügen
zuerst eine Lageerkundung in dem Keller durchgeführt,
in dem die hochkonzentrierte Salzsäure auslief.
Nachdem das Leck abgedichtet war, galt es, eine weitere
Ausbreitung der Säure zu vermeiden und Messungen
in der Umgebung durchzuführen, um Schadstoffe
in der Luft für die Bevölkerung auszuschließen.
Bevor
die Kameraden ihre Schutzanzüge ablegen konnten,
mussten sie zum Eigenschutz zuerst von der Dekon-Einheit
gesäubert werden, ebenso wird dadurch eine Verschleppung
der Schadstoffe verhindert. Die Übungsbeobachter
waren mit dem Ablauf der Übung zufrieden, die
in dieser Größenordnung zum ersten mal
im Abschnitt Süd stattfand.
Die
Koordination des Einsatzes erfolgte in bewährt
guter Zusammenarbeit mit dem THW, die hierzu ihren
Führungs-/Kommunikationskraftwagen (FüKomKW)
in Stellung brachten und durch die Fachgruppe Führung/Kommunikation
unterstützt wurden.
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Tag der offenen Tür am 07. und 08. Mai 2011 |
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Zum
Muttertag feierte die Feuerwehr St. Ingbert Löschbezirk
St. Ingbert - Mitte ihren traditionellen Tag der offenen
Tür. Am Samstagnachmittag fiel der Startschuss
für den Leistungsmarsch der Jugendfeuerwehren,
zu dem 8 Mannschaften angetreten waren, darunter auch
eine Gruppe der Partnerwehr aus Lützelsachsen.
Neben den Jugendgruppen aus den einzelnen St. Ingbertern
Löschbezirken, nahm auch eine Gruppe des Jugend-THW
teil.
Schon vor der offiziellen Eröffnung trafen sich
um 15 Uhr die Alterskameraden der Gesamtstadt zu ihrem
jährlichen Treffen. Nachdem Alterpräsident
Albert Zitt die Kameraden begrüßt hatte,
wurde in lockerer Runde diskutiert und debattiert
und alte Geschichten ausgetauscht. Offiziell wurde
das Fest dann um 19 Uhr durch den traditionellen Fassbieranstich
eröffnet. Umrahmt von der Feuerwehrkapelle "Sperrige
Güter" und nach einer kleinen Ansprache
durch den Löschbezirksführer Wolfram Zintel
schlug der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion
St. Ingbert, Polizeihauptkommissar Schmidt, das Fass
an. In seiner Rede dankte Thomas Schmidt der Feuerwehr
für die gute Zusammenarbeit und das große
Engagement der freiwilligen Helfer.
Anknüpfend
an den Erfolg der vergangenen Jahre wurde anschließend
im abgetrennten hinteren Teil der Fahrzeughalle bei
tollen Lichteffekten und abwechslungsreicher Musik
im Discobereich bis in die Morgenstunden kräftig
gefeiert. DJ Alex traf den Geschmack seiner Gäste
sehr gut und konnte fast jeden Musikwunsch erfüllen.
Am
Sonntagmorgen hielt Pfarrer Roland Wagner einen evangelischen
Gottesdienst im Feuerwehrgeräte-haus und schaffte
es in seiner Predigt, die nicht immer gefahrenlose
Arbeit der Feuerwehr mit einzube-ziehen und Vergleiche
zum täglichen Leben zu ziehen. Musikalisch wurde
der Gottesdienst durch den Chor Canticum Novum unter
der Leitung von Markus Schaubel umrahmt. Anschließend
spielten die Laabdaler zum Frühschoppen auf.
Zum Mittagessen gab es dann die altbewährte Erbsensuppe
aus dem 400 Liter Suppentopf und diverse weitere herzhafte
Speisen wie Wurstsalat mit Bratkartoffeln, Backschinken,
Schwenkbraten, Rostwürste und Pommes.
Den
ganzen Sonntag über konnten sich die Besucher
über die Fahrzeuge und die Ausrüstung informieren
und für die Kleinen war eine Hüpfburg aufgebaut
und bei der Jugendfeuerwehr durften sie mit der Kübelspritze
ihr erstes Feuer löschen. Am Nachmittag informierte
die Feuerwehr über die Gefahren von Fettbränden,
wenn diese mit Wasser versucht werden zu löschen.
Es entstand eine meterhohe Flammensäule, welche
den Besuchern eindrucksvoll in Erinnerung bleiben
wird. In einer Art Modenschau stellte die Feuerwehr
anschließend ihre spezielle Schutzausrüstung
vor. Zuerst zeigte sie den normalen Schutzanzug, danach
Nomexbekleidung für den Innenangriff, leichter
und schwerer Hitzeschutzanzug, Ölschutzbekleidung
und zum Schluss der Chemikalienschutzanzug, welcher
bei dem herrlichen Sommerwetter, den Feuerwehrmann
zum Schwitzen brachte.
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"Sankt Ingberter Kooperationsmodell" zwischen
THW und Feuerwehr bundesweit einzigartig |
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Bild-Quelle:
Technisches Hilfswerk
Am
01. und 02.04.2011 fand die diesjährige Tagung
aller Kreis- und Ortsbeauftragten der Bundesanstalt
Technisches Hilfswerk (THW) aus Hessen, Rheinland-Pfalz
und dem Saarland statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung
stellte Oberbrandmeister Matthias Thom, langjähriges
Mitglied der Sankt Ingberter Feuerwehr und Fachgruppenleiter
der Fachgruppe Einsatzleitung, den 130 Teilnehmern
in einem Impulsvortrag das "Sankt Ingberter Kooperationsmodell"
zwischen Feuerwehr und dem THW vor.
Bei
Großschadensereignissen in Sankt Ingbert und
Umgebung rückt zur Unterstützung der Einsatzleitung
vor Ort die Fachgruppe Einsatzleitung der Feuerwehr
Sankt Ingbert aus. Zur personellen und materiellen
Unterstützung dieser Fachgruppe wird zusätzlich
die Fachgruppe Führung und Kommunikation (FK)
des THW alarmiert. So verbinden sich die gemeinsamen
Interessen der Hilfsorganisationen und Synergieeffekte
können optimal genutzt werden.
Im
Vortrag berichtete Matthias Thom über die Zusammenarbeit
und die bisherigen Erfahrungen und konnte dies auch
durch Einsatzbilder mit schon gemeinsam durchgeführten
Einsätzen belegen. Auch der Wehrführer der
Stadt Sankt Ingbert, Herr Timo Meyer, der Ortsbeauftragte
des THW für den Ortsverband Sankt Ingbert, Herr
Norbert Bentz und der Führer der Fachgruppe FK
des THW Sankt Ingbert, Herr Marko Karr, waren für
Fragen aus dem Plenum und für den Erfahrungsaustausch
zur Veranstaltung gekommen.
Der
Vortrag fand bei den Teilnehmern großen Anklang
und auch der Landesbeauftragte Werner Vogt begrüßte
die Entwicklung dieser Kooperation, die nun als Vorreiter-Modell
auch in anderen Städten umgesetzt werden soll.
Die sehr gut funktionierende Zusammenarbeit wurde
kürzlich beim Industriebrand im Sankt Ingberter
Grubenweg nochmals unter Beweis gestellt.
Weitere
Informationen unter www.thw-igb.de.
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Rathaussturm und Faschingsveranstaltung 2011 |
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Wie
in jedem Jahr startete der Fasching bei der Feuerwehr
St. Ingbert am Samstagmorgen mit der traditionellen
Rathausverteidigung. Gerüstet mit der großen
Kanone verteidigte die Feuerwehr ihren Chef, Oberbürgermeister
Georg Jung. Nach einem Rededuell zwischen den Anführern
der Narren und dem Oberbürgermeister stürmte
die Garde der Dengmerter Narrenzunft das Gebäude.
Gegen die Übermacht der Narren konnte die Feuerwehr
bestimmungsgemäß wenig ausrichten.
Wie
im vergangenen Jahr, öffnete auch in diesem Jahr
die Wehr nach dem Faschingsumzug ihren Lehrsaal für
die Bevölkerung. Wegen der guten und sehr warmen
Witterung feierten zwar viele Narren in der Fußgängerzone,
aber auch die Feuerwehr hatte einen recht guten Zuspruch.
Bei Kaffee und Kuchen und toller Musik von DJ Alex
feierten die Gönner und Freunde der Feuerwehr
anschließend in gemütlicher Runde ausgelassen
Faasenacht bis in die Abendstunden. Die Feuerwehr
bedankt sich für die große Resonanz.
WEITERE
BILDER
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Jahreshauptversammlung am 15. Januar 2011 |
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Am
15. Januar 2011 führte die Feuerwehr St. Ingbert
ihre nach der Brandschutzsatzung vorgeschriebene Jahreshauptversammlung
durch. Nachdem der Löschbezirksführer Wolfram
Zintel die Feuerwehrkameraden der aktiven und der
Alterswehr sowie die geladenen Gäste, darunter
den Chef der Wehr, Oberbürgermeister Georg Jung,
den Wehrführer Timo Meyer, seinen Stellvertreter
Peter Fettig, Ehrenwehrführer Hans-Jürgen
Bartels, den Alterspräsidenten Albert Zitt, Abteilungsleiter
Josef Matuschek, die neue Sachbearbeiterin Kerstin
Klein, Herrn Sven Meier von der SPD sowie Abordnungen
von THW, DRK und THW begrüßt hatte, stellte
der stellv. Löschbezirksführer Erich Zitt
die Anwesenheit fest. Ortsvorsteher Ulli Meyer konnte
wegen Krankheit der Veranstaltung leider nicht beiwohnen,
wünschte der Versammlung aber einen harmonischen
Verlauf.
Zum
Gedenken an den im letzten Jahr verstorbenen Feuerwehrkameraden
August Prass und alle verstorbenen Kameraden, erhob
sich die Wehr zu einer Schweigeminute.
Anhand
einer Powerpoint-Präsentation
ließ der Löschbezirksführer das vergangene
Jahr Revue passieren und hob besondere Ereignisse
in den Bereichen Einsatz, Ausbildung und allgemeine
Feuerwehrarbeit hervor. Die Personalstärke sank
von 84 aktiven Mitgliedern auf 81 (davon 9 Frauen),
jedoch wurden am gleichen Abend noch 8 Kameraden von
der Jugendfeuerwehr in die Aktive Wehr überstellt.
Die Jugendfeuerwehr zählt 30 Kameraden und ist
damit die mitgliederstärkste im Stadtgebiet.
Durch
die schweren Unwetter mit Sturm und Starkregen erhöhte
sich die Einsatzzahl von 157 in 2009 auf 281 Einsätze
im Berichtsjahr. Mit 69 % stellte die Technische Hilfeleistung
das größte Einsatzspektrum dar, zu Bränden
musste die Wehr "nur" 46 mal ausrücken,
davon drei Großbrände.
Neben
dem Einsatzgeschehen engagierte sich die Wehr aber
auch in gesellschaftlicher Weise. So veranstaltete
sie einen Tag der offenen Tür, einen Rauchmeldertag
in der Fußgängerzone, führte Brandschutzerziehung
in Kindergärten und Grundschulen durch und beteiligte
sich an verschiedenen traditionellen Veranstaltungen
im Stadtgebiet.
Zum
Abschluss seines Berichtes bedankte sich Wolfram Zintel
bei den anwesenden Hilfsorganisationen für die
gute Zusammenarbeit und bei der Stadtverwaltung und
Wehrführung für die Neuanschaffung von notwendigen
Geräten. Hierbei stellte er das neu bestellte
Löschfahrzeug vor, das in diesem Jahr in Dienst
gestellt wird.
Nach
dem Jahresbericht des Jugendbeauftragten Christoph
Gillmann und des Sprechers der Altersabteilung Nikolaus
Lang, die 40 Kameraden zählt, sowie den Grußworten
der Gäste, trug Kassenwart Jürgen Bauer
seinen Kassenbericht vor.
Nun
rief der Chef der Wehr, Oberbürgermeister Georg
Jung, die 65 anwesenden Kameradinnen und Kameraden
zur Neuwahl des Löschbezirksführers auf.
Von der Mannschaft wurde nur der amtierende Löschbezirksführer
Wolfram Zintel vorgeschlagen, dessen Posten durch
die Wahl bestätigt wurde. Ebenso wurde auch der
Kassierer Jürgen Bauer und die beiden Kassenprüfer
Frank Ring und Stefan Quirin in ihrem Amt bestätigt.
Beim
Tagesordnungspunkt Ehrungen und Beförderungen
wurden Julia Müller, Michael Lutz und Peter Waßmuth
für 10 Jahre, Roman Henschel für 15, Andreas
Menges und Pascal Schumacher für 20, Patrick
Rupp für 25, Ralf Bresselschmitt, Engelbert Henry,
Matthias Thom und Michael Uhl für 35 sowie Robert
Gebhardt für 60 Jahre geehrt. Die Jugendfeuerwehrmitglieder
Sebastian Geimer, Sebastian Haß, Dominik Heib,
Pascal Ochs, Tobias Peters, Maximilian Raber, Markus
Zintel und Sebastian Zitt wurden in die aktive Wehr
überstellt. Befördert zum Oberlöschmeister
wurden Oliver Schäfer und Rainer Walter, Patrick
Weißenauer zum Hauptlöschmeister, Andreas
Menges zum Brandmeister, Georg Zintel zum Oberbrandmeister
und Manfred Abmeier zum Hauptbrandmeister.

WEITERE
BILDER
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