Am Faschingssamstag hieß es bei der St. Ingberter Feuerwehr wieder „Feuer frei“ zur Verteidigung des Rathauses. Auf „Befehl“ ihres Chefs - Oberbürgermeister Hans Wagner - bezog die Feuerwehr Stellung vor dem Rathaus und versuchte, es vor den Übergriffen der Narren zu schützen. Trotz mehrerer Salven aus ihrer Kanone konnten sie den anrückenden Narren nicht Herr werden.

Nach einem Rededuell zwischen Markus Seel (DNZ), Andreas Theis und seiner Lieblichkeit „Tollbertia Laura I“ (MGV Frohsinn) sowie Rathauschef Hans Wagner, bei dem diesem die Leviten gelesen wurden, konnten die Verteidiger den Heerscharen von Narren nichts entgegensetzen. Schnell war der Kuppelsaal von den Narren erobert, dem Rathauschef der Amtsschlüssel entrissen und dieser bis zum Aschermittwoch seines Herrschersitzes verbannt.

Aber die Niederlage hatten die Wehrleute bei Faasenachtskichelcher und einem Gläschen Sekt schnell überwunden und schon wurden Pläne für die Rathausstürmung 2016 geschmiedet.

Auch wenn in diesem Jahr kein buntes Treiben im Lehrsaal auf dem Programm stand, war damit für die Feuerwehr noch lange nicht Schluss mit Faasenacht.

umzug2015Zum einen sicherten die Kameraden aus Mitte mit Unterstützung von Oberwürzbach und Rentrisch den Faschingszug ab, zum anderen beteiligte sich eine Gruppe mit einem Wagen aktiv am Faschingsumzug. Unter dem Motto „Löschzug 112 – Wir kommen ohne Verspätung“ bauten sie eine Lokomotive, die sich sehen lassen konnte. Dichter Rauch quoll aus dem Schornstein und die Wehrleute heizten den Zuschauer beim großen Lindwurm am Faschingssonntag in St. Ingbert mit heißer Musik kräftig ein. Somit zeigten die Floriansjünger, dass sie nicht nur Feuer „löschen“ können, sondern auch die vielen Narren mit ihrer guten Laune „anstecken“ konnten. Und weil es so schön war, beteiligten sie sich auch noch am Rosenmontagsumzug in Neunkirchen. In diesem Sinne „Alleh hopp – die Feuerwehr St. Ingbert ist topp“!

 

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